Fortbildung zum Lerncoach  

Diese Fortbildung richtet sich sowohl an Lehrkräfte und wie auch nicht-schulische Führungskräfte. Lerncoaching bedeutet im Wesentlichen, Lernenden die Verantwortung für ihre Entwicklung in die eigenen Hände zu legen und sie bei ihren Entwicklungsentscheidungen zu begleiten.

Die angebotene Fortbildung ist der erste Schritt hin zu einer bürgerbildenden Schule. Sie verfolgt das Generalziel, LernbegleiterInnen in die Lage zu versetzen, heterogene Lerngruppen erfolgreich zu begleiten.Zentrales Betriebsmittel ist dabei die Kommunikation und die Lernziel-/Ziel-Leistungs-Vereinbarung.
Lernen Sie Lernentwicklungsgespräche zu führen, ohne dabei in den "eigenen Film", die eigenen Lebens- und Lernerfahrungen abzurutschen.
Erfolgskriterien für die erfolgreiche Begleitung, die mittelfristig beobachtbar sein werden, sind:

  • die Lernangebote sind erkennbar nach Lernniveau differenziert; die Anspruchskriterien sind in Anforderungsrastern festgelegt;
  • alle Lernenden können die Lernperiode mindestens mit Kompetenzzuwächsen auf reproduktivem Niveau (entsprechend der Note 4) durchlaufen, ohne zusätzlich Nachhilfeunterricht zu bekommen;
  • die überwiegende Anzahl der Lernenden arbeiten mindestens auf der Ebene der Rekonstruktion (entsprechend den Noten 3 - 2)
  • innerhalb der Lerngruppe gibt es keine Lernenden, die Außenseiterpositionen einnehmen;
  • die Lerngruppe integriert ca. 15% Kinder mit besonderen Eigenschaften (früher: I-Kinder);
  • die Lernenden zeigen ein soziales Verhalten, das als angenehm, rücksichtsvoll und höflich empfunden wird;
  • die MentorInnen führen regelmäßig Lernstandsgespräche;
  • die MentorInnen sind mit allen Eltern/Erziehungsberechtigten in Kontakt und arbeiten mit diesen zusammen;
  • Elternabende werden als Leistungsshows der Lernenden durchgeführt;
  • die Lernenden führen ein Portfolio;
  • die Bewertung der Lernergebnisse ist transparent und nachvollziehbar;
  • die Lernenden präsentieren ihre Lernergebnisse freiwillig;
  • kein/e Lernende/r verlässt die Schule ohne Abschluss.

Erste Veränderungen in den Lerngruppen, die von FortbildungsteilnehmerInnen begleitet werden, werden bereits nach einem halben Jahr beobachtbar sein.
Insbesondere in der Arbeit mit Eltern und der Anerkennung ihrer Rolle als Laienpädagogen bietet die Schule Erziehungsberechtigten und ihren Kindern die Gelegenheit, Schule als eine integrative, wertschätzend begleitende und die Entwicklung fördernde Institution zu erleben.

Machen sie den unterschied für Ihre Lerngruppen erlebbar! Die Fortbildung findet einmal im Monat statt und beginnt im September 2017. Ort ist das Gestaltpädagogische Zentrum SH in Kellinghusen. Im Fortbildungspaket sind je TeilnehmerIn zwei Supervisionen, bei denen ich Sie bei Ihrer Arbeit begleiten werde, enthalten.

Anmeldung

© GPZ-SH/som ( Juli 11, 2017 )